Ringerin Yvonne Englich verpasste zweimal Olympia wegen der Geburt ihrer Kinder. Diesmal ist sie fit – und scheitert zum dritten Mal.
Berlin - Yvonne Englich hat es versucht. Ihrem Mann zu Liebe. Als der dann aber unterwegs ist, um für das Ziel zu kämpfen, das auch immer ihr größter Traum war, geht es nicht mehr. Sie verliert die Haltung. Keine gute Sache bei einer Ringerin, aber der Sport geht ihr gerade sowieso gewaltig auf die Nerven. „Es fühlt sich an, als würde ein Stück in mir sterben. Als würde man mir eines meiner Kinder wegnehmen“, sagt sie und muss schlucken. Die Stimme ist weg; so wie vieles andere auch.
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